Buechehof, Inhalt (Trailer) Making Of Arbeiten auf dem Hof Arbeiten mit Tieren Leben auf dem Hof Feste Feiern Sponsoren Zeitungsbericht AZ Solothurner Zeitung Zeitungsbericht Buechehofzeitung
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«Das Grösste an diesem Film ist die Offenheit und Herzlichkeit der Behinderten», erzählt der Oltner Filmemacher Peter Bolliger, «sie machen ohne Hemmungen mit». Für einen Dokumentarfilm sei es wichtig, dass die Gefilmten sich natürlich bewegen und nicht in die Kamera blicken. Vor Drehbeginn habe er sich etwas Sorgen gemacht, ob das klappe, gibt Bolliger zu. Das Grundkonzept: Der Film lässt die Zuschauer einen Tag im Buechehof erleben, von Morgen bis Abend – und gleichzeitig ein ganzes Jahr. Die Aufnahmen haben den Alltag in allen Jahreszeiten festgehalten. «Man beginnt an einem Morgen im Frühling und wird bis an einen Abend im Winter geführt», erklärt Bolliger, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Die Idee für den Buechehof-Film hatte Bolliger schon im Sommer 2013. Dann gründete er «Peter’s Filmwerkstatt» (Auftragsfilme) und drehte seinen Spielfilm «Todesfall». Im Frühling 2015 packte er das Projekt «Buechehof» an. Bolliger konnte seine Idee der Buechehof-Leitung persönlich vorstellen und stiess auf positives Echo. Während fünf Tagen lernte er den Buechehof von innen kennen, indem er in allen Abteilungen mit den Behinderten zusammen mitarbeitete. Bis im Juli 2015 überarbeitete er sein Drehbuch. Dann starteten die Dreharbeiten, für die er den erfahrenen Kameramann Peter Schurte (Zofingen) gewinnen konnte. Die Geschäftsleitung des Buechehofs sah in Bolligers Vorhaben eine Chance für die Institution, hatte aber durchaus eigene Vorstellungen und Anforderungen. «Für uns war klar: Der Film muss authentisch sein, nicht überspitzt oder künstlich», erläutert Beat Gygax gegenüber dieser Zeitung. Er sollte die Arbeit für Menschen mit Unterstützungsbedarf treffend zeigen, durfte aber auch «nicht zuviel Aufruhr» in den Betrieb bringen. Fast alle wollten mitmachen Es galt, die Zustimmung aller Betreuten und ihrer gesetzlichen Vertreter sowie auch der Mitarbeiter einzuholen, die im Film vorkommen. «Fast alle haben ihre Einwilligung gegeben, nur ganz wenige wollten nicht im Film vorkommen», so Gygax. Auch einzelne Eltern von Betreuten werden im Film zu Hause besucht. Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Peter Bolliger und seinem Team war gegenseitiges Vertrauen. «Bisher haben wir zwei Versionen von Trailern des Films gesehen», berichtet Beat Gygax, «und wir waren beeindruckt von der Sensibilität fürs Ganze, die darin zum Ausdruck kommt.» Die Leitung des Buechehofs habe die Drehbücher im Voraus zu sehen bekommen und jeweils den Ablauf der Drehtage mit dem Regisseur besprochen. Auch werde sie den fertigen Film vor der Veröffentlichung sehen. Aber eine Zensur werde nicht ausgeübt. «Die Machart des Films ist Sache der Filmer», sagt Gygax. «Wir vertrauen darauf, dass es funktioniert.»
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